Am Ende bleibt nichts

 

Prolog                                                                                                                                                                                                                                                     

Das Paar, das am 10. Januar 2018 einen Spaziergang am Strand von Flensburg unternahm, sah den Strandkorb nah an die Dünen geschmiegt. Ein vergessenes Stück Sommer. Die Öffnung des Korbes war halb dem Meer und halb der Düne zugewandt. Als die beiden näher kamen sahen sie die tote Frau. Ein paar Tage später stand in der Zeitung, dass die alte Frau wahrscheinlich Anfang des Jahres  im Strandkorb verstorben sei.Die Polizei meldete, dass es keine Vermisstenanzeige gegeben habe.

 

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Die Zeit dieser Nachmittage in Marthas Bett war himmlisch. Er genoss es, wenn sie starr unter ihm lag, während des ersten Eindringens. Nur für die Dauer die Liebende erwarten, dass für sie die Welt den Atem anhält. Dann warf sie den Kopf nach hinten und gurrte: „Ich kann nicht, ich kann nicht vor lauter Wonne!“ Die Welt holte wieder Atem und Marthas Starre wandelte sich in wunderbar sanfte  Bewegungen, die in hohen Wellen über ihnen zusammenschlugen. Kein einziges Signal des Lebens vor Marthas Fenster, kein Ton der Weltgeschichte drang zu ihnen. Sie waren eine Seele, ein Verstehen. Nun spazierten sie in der Abenddämmerung im Rosengarten. „Kann es jemals anders sein mit uns?“, fragte Georg. Die Rosen im Mittelfeld hielten noch immer die Wärme des Tages, um ihre Düfte in den Abend abzugeben. „Für mich nicht! Ich kann dir gar nicht sagen, wie sehr ich dich liebe, wie sehr ich mir wünsche, dass du glücklich bist.“„Ich bin nicht glücklich, weil ich nicht ehrlich bin zu Hanna. Mit dir ist alles so selbstverständlich. Tief innen fühle ich, dass wir uns verstehen, ohne Worte. Es ist einfach ein Gleichklang, dem nichts hinzuzufügen ist.“ „Aber?“ „Ich will eigentlich nicht mit dir über Johanna sprechen. Aber ich sage dir, dass ich auch sie liebe. Nur nicht mit dieser Wucht, dieser Intensität, wie dich. Sie hat sich nicht verändert, sie ist fröhlich wie immer, zu mir aufrecht und liebt mich.“ Martha blieb stehen und wandte sich Georg zu. „Dann bleibt nur eins. Johanna war vor mir da und wir kennen uns erst seit acht Wochen. Du wirst sie heiraten und mich lassen. So bist du unglücklich.“

 

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Die Stolper gingen ihrer Arbeit nach und sonntags ihrem Vergnügen. Männer besuchten Sportveranstaltungen auf der Hindenburg Kampfbahn und in den Gartenlokalen sah man sonntags Paare beim Tanztee. Soldaten, die Urlaub von der Westfront hatten, bummelten mit ihren Frauen in den Einkaufsstraßen Stolps, ehe sie nach ein paar Tagen des Genießens wieder zurück in das Grauen mussten. Oder man fuhr mit der Bahn in die nahe gelegenen Badeorte. So auch Martha und Georg am 24.Juli 1940. Es war, wie üblich, ein Mittwoch. Allerdings hatten beide zwei Urlaubstage und wagten es in Stolpmünde eine Nacht in einer Pension zu verbringen. Die Wirtin sah nicht so genau hin, ob ein Paar verheiratet war oder nicht. Georg fand, dass Martha noch nie so schön war, wie in dem Augenblick, als sie im Stolpmünder Bahnhof aus dem Zug stieg. Er war bereits mit dem ersten Zug des Tages gefahren. Sie trug ein Sommerkleid mit kurzen Ärmeln. Der Stoff war aus zartgelber Seide, darauf über und über winzige lila und rosa Röschen. Der runde, halsferne Ausschnitt war leicht plissiert und  eine Knopfleiste, mit kleinen stoffbezogenen Knöpfen, reichte bis zur Taille. Der Rock war figurumspielend geschnitten und von einem schmalen rosa Lackgürtel  gehalten.Ihre Haare wurden von einem hellen Sommerhütchen gebändigt. Georg sah zu ihr auf, als sie noch an der oberen Stufe der Wagentür stand und ihm ihr kleines Köfferchen reichte. „Martha!“, sagte er überwältigt. „Hat es dir die Sprache verschlagen? Georg, das werden die schönsten zwei Tage unseres Lebens“, lachte sie. „Nach den schönsten Tagen des Lebens siehst du auch aus, Martha.“ Sie hakte sich bei ihm ein und sie gingen in die Schulstraße, in welcher Georg das Zimmer gemietet hatte. Die Pension befand sich in einem sehr hübschen zweistöckigen Fachwerkhaus. Es wurde in der Mitte von einem Turm  geteilt, der zweieinhalb Etagen hoch war. Die Wirtin hieß Rosemarie und hatte ihre Pension  „Haus Rose“ getauft.Sie zeigte den beiden das Zimmer ganz oben im Turm. Martha war begeistert. Von hier aus hatten sie eine umwerfende Sicht auf die See. Das Zimmer war achteckig, sehr klein, wie für zwei junge Leute gemacht, meinte die Wirtin. Das Bett stand mittig und hinter dem breiten Kopfende befand sich der Waschtisch mit Schüssel und Krug, vier blütenweiße Leinenhandtücher lagen bereit. Zwischen je zwei Fenstern befanden sich eine Truhe und ein schmaler Schrank. Unter dem dritten Fenster stand ein winziger Tisch mit zwei Sesselchen auf grazil anmutenden Beinen. Keine Angst, die Sessel tragen Sie. Wenn Sie es wünschen, bringe ich Ihnen morgen das Frühstück ins Zimmer. Wir haben aber auch einen Frühstücksraum, in dem alle Gäste Platz haben.“ „Oh nein, wir werden hier frühstücken, das ist himmlisch!“, rief Martha. Vor Begeisterung und von der Hitze im Zimmer hatte sie rote Wangen. „Gut, dann sagen Sie mir rechtzeitig, was Sie haben wollen und wann ich Ihnen das Frühstück bringen darf.“ Damit verabschiedete sich die Wirtin und schloss die Tür hinter sich. Georg machte sofort alle drei Fenster auf. Martha drehte sich im Kreis und sagte: „So etwas Schönes habe ich noch nie erlebt. Und das mit dir, Georg! Stell dir vor, wir frühstücken morgen mit Blick auf die See.“ Er umfing ihren schlanken Körper von hinten und küsste sie auf den Nacken. Dann nahm er ihr den Hut ab und sagte: „Ja, aber erst nach einer romantischen Nacht.“ Um der Hitze des Zimmers zu entgehen, lud Georg Martha zu einem Eisbecher in das  Strandcafé ein. In Stolp wagten beide sich nie in ein Café in der Stadt, obwohl auch in Stolpmünde irgendjemand Georg in vertrauter Zweisamkeit mit einer Frau sehen könnte, die nicht seine Verlobte war. Doch er hatte sich fest vorgenommen, einmal ganz für Martha da zu sein, sie zu genießen und sich an ihrer Liebe, an dem Leuchten ihrer Augen zu erfreuen. Martha probierte in einem Hutgeschäft mehrere Modelle. Beide hatten großen Spaß, wenn sie sich, ganz den Modejournalen entsprechend, vor dem großen Spiegel in Pose stellte. Dann schlenderten sie gemächlich durch den Badeort und aßen zu Abend in einem Restaurant in der Mittelstraße. Im Zimmer angekommen, warf sich Georg auf das Bett und stellte lachend fest: „Haus Rose kann man nur empfehlen, die Betten knarzen nicht.“ Sie liebten sich lange und sehr zärtlich, lagen erschöpft nebeneinander, flüsterten miteinander und verbrachten in ausgedehnten Umarmungen die Stunden, bis durch die Turmfenster schon der neue Morgen sah. Als Martha später aufwachte, lag sie noch immer mit dem Kopf auf Georgs Brust. Sie sah, dass er mit offenen Augen dalag. „Bist du gar nicht eingeschlafen?“, fragte sie.„Nur ein wenig! Aber ich bin nicht müde und habe deinen Schlaf bewacht.“

 

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Am Dienstag in aller Frühe musste Georg los, um am Freitag, den siebten Mai in Kertsch zu sein. Ihm wurde bewusst, welche Dimension die Zeit hatte. Die Zeit der Geschichte, aber genauso die Zeit der Stunde. Marthas, Hannas und seine, Georg Albrechts Zeit. In 100 Jahren weiß niemand von seinen Qualen, nie wird jemand von seinen Gedanken, von der Tiefe seiner Liebe erfahren. Der Zug fuhr um sechs Uhr zwei. Hanna begleitete ihn, sie war in den drei Tagen zu einem Häuflein Elend geworden. Noch immer konnte sie es nicht fassen. Georg tröstete, dass Millionen Frauen das gleiche Schicksal hätten und ihre Männer bald wieder in die Arme schließen, aber das war ein ungeschickter Versuch, der nicht in Hannas Ohr und Herz drang.Endlich pfiff der Bahnsteigbeamte zur Abfahrt und Georg reichte ihr aus dem Fenster die Hände, solange Hanna mitlaufen konnte. Dann blieb sie stehen und sah ihm nach. Am Ende des Bahnsteiges, er wollte gerade das Fenster schließen, sah er Martha. Sie stand und winkte ihm zum Abschied. Als sie sich umdrehte, um zum Ausgang zu gehen, sah sie in das verweinte Gesicht Hannas. Seit September 1941 versuchten deutsche Truppen Rostow und die Krim zu erobern. Rostow war das Tor zu den begehrten Ölfeldern im Kaukasus. Würde die Meerenge bei Kertsch erobert, wäre über die Halbinsel Taman der Weg in den nördlichen Kaukasus frei und das Eindringen auf die Krim möglich! Georg meldete sich pünktlich bei der angegebenen Meldestelle in Kertsch. Es hatte tagelang geregnet und der Matsch, durch den die Kameraden, Fahrzeuge und Pferde mussten, war an vielen Stellen knietief. Hier war die Straße von Kertsch 4 km breit. Seit April  hatten sie mit dem Bau einer Feldbahnbrücke über diese Wasserstraße begonnen. Eiserne Teile von Kriegsbrücken wurden auf Lastwagen geladen. Der aufgeweichte Boden war so schlammig, dass die Räder stecken blieben und ein Wagen mit vereinten Kräften im Gleichgewicht gehalten werden musste. Erschöpfte, verdreckte Gesichter zogen an Georg vorbei. Manche lagen an einer geschützten Stelle und schliefen. Die 17. Armee hatte seit Januar 1943 am Lauf des Flusses Kuban eine Stellung. Seit der Niederlage in Stalingrad sollte sie den Brückenkopf dort halten. Noch am gleichen Tag wurden Georg und andere Neue, sowie Kameraden, die aus dem Urlaub zurückgekommen waren, mit einem Boot der Kriegsmarine von Kertsch bis zur Mündung des Kuban gebracht. Lastwagen brachten sie über Nacht am Fluss entlang nach Krasnodar. Verpflegung gab es nicht. Georg war müde und erschöpft. Wie konnten die anderen das alles schon Monate und Jahre lang aushalten, fragte er einen Kameraden, der neben ihm auf der Pritsche saß. „Du musst, willst du überleben. Warte erst die stundenlangen Gefechte ab, da scheißt du dir das erste Mal in die Hosen“, er lachte und fügte hinzu: „Die Scharfschützen der Russen, das ist die Hölle, da musst du dich vorsehen. Aber das merkst du dann schon alles.“ Bei seiner Einheit traf er drei Funker und zwei Fernmelder die ihn am nächsten Tag einwiesen. Die Geräte waren schwer und unhandlich und mussten bei Frontlinienveränderungen im Laufschritt transportiert werden. „Und das wirst du gleich mal üben! Egon hier geht nämlich in Urlaub zu Muttern, verstehst du?“ Georg nickte und ihm flogen Einheitsdichtigkeitsmesser, schnurloser Ringüberträger, Kabelrollen und so weiter um die Ohren. „Was machst du im zivilen Leben?“ „Büro“, sagte Georg. Der Kamerad der Egon hieß schrie: „Ein Bürohengst! Mann, merke dir, Nachrichtenübermittlung ist kein Zuckerschlecken. Da bist du immer vorne dran. Auf dich kommt es oft an vor dem und im Kampf, kapiert?“ Georg konterte: „Ich bin nicht blöd, nur weil ich ein Bürohengst bin. Ich kann morsen!“ „Morsen, habt ihr das gehört? Unser Neuling kann morsen“, er schlug Georg auf die Schulter, lachte und sagte: „Na, das ist ja schon was!“ Die Transportwagen wurden ihm gezeigt. „Du hast Glück, dass es gerade ruhig ist“, sagte  Günther, ein Fernmelder und erklärte: „Gestern war hier der Teufel los. Der Iwan schoss was das Zeug hält. Wir konnten die Toten noch nicht bergen. Heute Abend, wenn es ruhig ist, musst du bestimmt mit raus und die Hundemarken abreißen.“

 

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Inzwischen war es später Nachmittag des 16. April 1945. Endlich gegen 19 Uhr wurde der Anker gelichtet und die „Goya“ kam in Bewegung. An Land und auf den Kuttern und Kähnen herzzerreißende Szenen, weil das Schiff  ohne sie abfuhr. Geleitschiffe werden die „Goya“ schützen war die Hoffnung aller.Die Menschen waren still, die Verwundeten lagen im Fieber, schliefen oder stöhnten. Nach Stunden fühlte es sich an, als führe das Schiff langsamer. Jemand sagte, es sei erst elf Uhr nachts. Morgen früh seien alle in Sicherheit! Nach etwa einer halben Stunde ging die Fahrt dann auch wieder schneller. Hanna hatte sich an den Rand der Bettstelle eines Soldaten gesetzt. Sie tupfte ihm mit einem Fetzen Stoff die schweißnasse Stirn. Sie redeten nicht miteinander. Hanna hörte einen Jungen nach seiner Mutter rufen. Sie wandte sich zu ihm um und sah genau in das erschreckte Gesicht von Martha Brandes! Auch Martha hörte den Jungen und als sie zu ihm sah, erkannte sie Hanna, bei einem Verwundeten sitzend. Beide Frauen starrten sich an. Ein Soldat mit einem Bauchschuss, welcher noch vor kurzem vor Schmerz und Angst gestöhnt hatte, sprach Martha an, sodass sie von Hanna abgelenkt wurde und sich ihm zuwandte. „Bitte“, sagte er, „ ich werde es nicht schaffen. Hier ist eine Nachricht für meine Frau. Bitte, wenn Sie in Swinemünde  sind, leiten Sie den Brief an meine Frau in Kiel weiter.“ „Steht die Adresse drauf?“ Er hob schwach die Hand mit dem Brief und Martha nahm ihn. Sie wollte ihn tröstend umarmen, als ein gewaltiger Stoß durch das Schiff ging und gleich danach ein zweiter. Martha prallte auf den laut Aufstöhnenden, stemmte sich hoch und in dieser Sekunde wurde sein Schmerzensruf von hundertfachen Hilfeschreien übertönt. Verwundete, die gehen konnten und die zwischen den Gängen eng zusammengepferchten Zivilisten fielen übereinander. Die Feldbetten mit den Schwerverwundeten türmten sich und begruben ihre Insassen. Sich an alles klammernd, was sie aufrecht hielt, strebte Martha der Tür zu! Hanna wurde zwischen die Feldbetten geschleudert. Hastig ergriff sie eine Bettstange und konnte sich daran aufrichten. Nicht eine Sekunde zu spät, denn schon schoss das Wasser in die klaffende Wunde der Schiffswand und das Schiff bekam so starke Schlagseite, dass sich nur behaupten konnte, wer einen Halt fand. An, in den Weg geschleuderten, Gegenständen hielt Hanna sich fest und hatte nur ein Ziel, die Tür! Einigen war es gelungen sie zu öffnen. Dadurch wurde der Frachtraum vorübergehend von den Wassermassen entlastet. Von unten gewaltig aufschießend füllte das Wasser sofort den unteren Abschnitt der Treppe. Martha erreichte zeitgleich mit Hanna die Treppe. Beide Frauen sahen sich bei aufblitzendem Licht auf Augenhöhe im unteren Treppenabschnitt, jede für sich in dem vorwärtsdrängenden Menschenknäuel kämpfend. Obwohl niemand je zuvor so etwas erlebt hatte, wussten alle in Bruchteilen eines Momentes, das waren Torpedoeinschläge! Mit dieser Erkenntnis ließen gellende Schreie tausender Kehlen die Nachtluft erzittern. Die Menschen flehten, schrien, beteten. Manche riefen Namen, auf die keine Antwort kam. Das Splittern von Holzteilen, Dröhnen und Zerbersten von aufeinander schlagenden Eisenteilen des Schiffes und Pistolenschüsse mischten sich in das hilflose Menschengeschrei. Es war ein akustisches Trauma, dem zu entfliehen jeder bestrebt war. Wohin, wohin? Erschien es anfangs günstig unter Deck zu sein, war es nun ein Nachteil. Nach den ersten drei Minuten der Torpedoeinschläge, lag das Schiff schon gänzlich auf der Seite, die See brach mit Geschwindigkeit ein und die Hilferufe von unten verstummten schnell. Inzwischen hatte die Ostsee ihr einschießendes Wasser zu einem reißenden Strudel verwandelt, der alles in Besitz nahm. Das Verhängnis nahm seinen Lauf! Den ersten, die oben ankamen, versperrte eine Menschenwand und verlassenes Gepäck den nassen Fluchtweg! Ein Schock!Unaufhaltsam drängten die Verzweifelten nach oben, dabei auf Gestürzte tretend. Andere versuchten sich an den Beinen des Vorgängers hochzuziehen und brachten ihn und sich zu Fall. Jeder gegen jeden! Jeder für sein eigenes Leben kämpfend! Nur wenige, die zusammengehörten, schafften es, sich gegenseitig zu helfen.

Angesichts der Situation erwachte in ihr blitzesschnell die Erkenntnis, das Mögliche zu wagen. Die Rivalin für immer loszuwerden, konnte in diesem Chaos unbemerkt geschehen. Sie hielt sich mit aller Energie gegen die stoßenden und schiebenden Menschen auf den Beinen. Eben noch auf gleicher Höhe war die andere etwas zurückgeblieben, nur zwei Stufen unter ihr, klammerte sie sich gegen die drückenden Massen an das Geländer. Die Gelegenheit ließ die Hemmschwelle, einen Menschen zu ermorden, sinken. In der Sekunde des Hier und Jetzt war die Entscheidung zu treffen! Niemand achtete in dieser grauenvollen Lage auf seinen Nebenmann. Kein Zögern!

 

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