Dies und Das

Liebe

Wie vor Jahr und Tag

Alles wird wie vor Jahr und Tag sein.

Es war immer so wie vor Jahr und Tag.

Es gab ein Dazwischen.

Ein Dazwischen ohne Bedeutung und dann war es wieder und wieder wie vor Jahr und Tag.

Waren ein Jahr und ein Tag, viele Jahre und viele Tage vergangen, das hatte kein Gewicht, keine Geschichte.

Vorbei ein Dazwischen und wieder wie vor Jahr und Tag. Das hatte Geschichte.

Das füllte Erinnerung.

Ich bin´s. Ich weiß. Von diesen zwei Worten? Ich weiß auch nur bei einem Wort.

Sinnlichkeit, Zärtlichkeit für Stunden, manchmal für Tage.

Das Zimmer unter dem Dach. Nichts darin, nur ein Bett.

Dann ein Dazwischen über Jahre. Auch das ohne Bedeutung.

Sie wusste, dass alles wie vor Jahr und Tag sein wird.

Dann verschwand das Dazwischen in der Dunkelheit des Nichterinnerns.

Lange dauerte es bis zum nächsten Dazwischen.

Und wieder verging das gesichtslose Dazwischen und brachte Jahre und Tage wie nie zuvor.

Über den Tod hinaus, hat das Dazwischen keine Bedeutung. Dann wird es sein wie vor Jahr und Tag.

 

Am Horizont 

ein Schiff. Winzig klein hob es sich an der Krümmung empor.

Entfernt, es schien ohne Bedeutung.

Es segelte langsam, die Winde waren schwach.

Das Ziel vor Augen blieb es auf Kurs. Die vollen Segel mit Zuversicht.

Die Hälfte geschafft, der Hafen in Sicht.

Vom Land aus bemerkt, eine Ahnung der Fracht.

Zuverlass, Treue, Beharrlichkeit.

Das Segel der Stärke, des Willens gehisst.

Vor dem Ziel vom Land ein Sturm. Zurück.

Unsicherheit und Zweifel drängen an Deck.

Zu Hilfe die Ruder der strebsamen Kraft.

Oft und stetig dem Leben getrotzt. Der Hafen erreicht.

Der Anker mit Liebe gesetzt. Das Schiff für immer vertäut.

 

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