Gästebuch

  1. Anlässlich des 30. Jahrestages des Mauerfalles der innerdeutschen Grenze verfasste Sabine Penckwitt ihr drittes Werk.
    Eine Erzählung, deren Aufbau anfangs überrascht: gerahmt von Erinnerungen einer Mutter und ihres Sohnes wird in kurzen historischen Segmenten, jeweils übertitelt mit Sprichwörtern, die Vergangenheit seit 1961 bis zur frühen Nachwendezeit beschrieben.
    Individuelle Schicksale werden authentisch erzählt und spiegeln im Kleinen den Prozess der revolutionären Veränderungen.
    Dieses Buch regt zu Erinnerungen, Diskussionen und zum Nachfragen an.

  2. Nach ihrem ersten Werk wagt sich die Autorin an einen Roman, in welchem Weltgeschichte, Liebesgeschichten und das Krimigenre vereint sind.
    Engagierte Recherche und Detailfreude sorgen für viele interessante Einblicke in dramatische, tragische Zeiten.
    Auch die Personen dieser Geschichte sind vom Schicksal jener Zeit geprägt, so dass das Ende von allem im Buchtitel wiederzufinden ist.
    Ein Buch, das mitnimmt.

  3. Spannend! Ich konnte das Buch gar nicht wieder aus der Hand legen, wollte unbedingt wissen, wie es ausgeht. Besonders angesprochen hat mich die Aktualität des Themas; für viele Betroffene eine traurige Realität. Ich bin beim Lesen mit bangem Gefühl die achtzehn Stufen mit hochgestiegen zu sein.
    Die Autorin versteht es wunderbar, den Spannungsbogen aufzubauen und die traurige Situation der handelnden Personen detailliert zu schildern. Sehr zu empfehlen!

  4. Welches Drama, welche Dramen. Jede Teilgeschichte ist stimmig! Die Tragik der Krankheit Demenz ist gut beschrieben, wichtig die Selbstgespräche der Mutter. Die Figur der Anne, ihre Treue, ihre Ausdauer, ihre Verzweiflung und Wut, auch der „Tablettenausweg“ ist sehr glaubwürdig dargestellt. Und dann immer wieder das Bild der achtzehn Stufen: ein Gleichnis für die Schwere der Aufgabe.

  5. Ich bin begeistert, wie man ohne diese Diagnose Alzheimer in der Familie
    selbst erlebt zu haben so einfühlsam und authentisch darüber schreiben kann. Ich kann das Buch nur weiter empfehlen und wünsche der Autorin viel Glück für weitere so lebensnahe Geschichten.

  6. Das Thema häusliche Pflege ist in allen Medien präsent und doch werden wenige Bücher geschrieben, die das Thema in Romanform anfassen. Sachbücher gibt es jede Menge, auch Filme, wie kürzlich „Honigsüß“. In dem Roman „Achtzehn Stufen“ wird nichts klischeehaft geschildert. Der Mutter-Tochter-Konflikt scheint dem Alltag entrissen zu sein. Trotz der Problematik liest sich das Buch flüssig und sogar spannend, denn die nervenaufreibende Pflege bringt Anna an den Rand ihrer Menschlichkeit. Als Nebenschauplatz, bzw. als Schauplatz, der Anna an ihre Grenzen bringt, ist die Geschichte von Marie. Marie ist Annas Freundin, die Hilfe braucht und die Anna leisten will… Mehr will ich hier nicht verraten, lesen Sie selbst.

  7. Achtzehn Stufen, ein Buch das unter die Haut geht. Die Autorin schreibt ausdruckstark wie eine Tochter (eine Familie) an der Demenzerkrankung der Mutter fast zerbricht.
    Das Buch schildert stark wie Familienmitglieder sich aus der Pflege zurückziehen, aber auch die Mediziner die Familie oft allein lässt.
    Ich würde mir wünschen, dass dieses Buch an jeder Fachschule gelesen wird.
    Warum wurde dieses starke Buch von sehr vielen Verlagen abgelehnt????

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